Hinschauen
Frühling07 020
Frühling07 030

Nach langen und harten Wintermonaten gibt es manchmal Augenblicke, in denen man deutlich den Beginn des Frühlings spürt: der Himmel ist klar, die Sonne schickt schon wärmere Strahlen aus, die Luft fühlt sich angenehmer und erfrischender an als Tage oder Wochen zuvor, die Pflanzen zeigen geradezu schamhaft Knospen und Ansätze von Blättern. Nun spürt man: er ist da, der Frühling, auch wenn der Winter immer wieder Versuche macht, mit Regen, Schnee und Frost seine Herrschaft auszudehnen. Aber es wird ihm nicht gelingen. Der Frühling schreitet voran.

Erlebt man solche Augenblicke, dann fällt einem das Gedicht ein, das wir in der Schule gelesen und meistens auswendig gelernt haben, das Gedicht “Er ist’s” von Eduard Mörike:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!                                                                                                                                                                              
                                                                                                                                                                                                                                                                                                        . 

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